KlinStrucMed während der Pandemie

Als am 12.03.20 die Auswahlgespräche für das KlinStrucMed Programm noch von Angesicht zu Angesicht stattfinden konnten, bahnte sich die Corona-Pandemie bereits an. Kurz darauf veranlasste die Bundesregierung Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und bei uns frisch ausgewählten KlinSrucMed-Kollegiaten und Kollegiatinnen machten sich erste Sorgen breit: Wie sollte es mit dem Programm weitergehen? Doch diese Sorgen blieben unbegründet.
Die Projektvorstellung wurde kurzerhand als Zoom-Meeting abgehalten. Die Projektleiter*innen konnten sich online einwählen und ihre Präsentationen vom eigenen Schreibtisch aus halten. Danach wurden wir Kollegiaten und Kollegiatinnen vor die Qual der Wahl gestellt. Es standen 22 tolle Projekte zur Auswahl und auch der ungewisse Verlauf der Pandemie und Auswirkungen auf die Projekte mussten abgewägt werden. Letztendlich konnten alle ein passendes Projekt finden.

Im Juli ging es dann los für uns. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich sehr unterschiedlich bemerkbar. So lernte Lale Bayir, Doktorandin in der Immunologie, ihre Betreuer aufgrund der strikten Hygienemaßnahmen erst nach vielen Wochen persönlich kennen. Auswirkungen auf ihr Projekt hat dies jedoch glücklicherweise nicht. Anders ist es bei Lea Stubbe. Sie betreut als Doktorandin einen Hebammen-Austausch nach Uganda. Für den Herbst geplante Flüge dorthin musste sie leider auf das kommende Jahr verschieben. Der Austausch findet nun zunächst in Form von Online-Seminaren statt. Hannah Schneider hatte zu Beginn ihres Projektes mit einem sehr hohen Patientenaufkommen zu kämpfen. Denn der Einsatz von intrahepatischen Shunts wurde zu Beginn der Pandemie zunächst verschoben. Ab Juni konnten die Eingriffe nachgeholt werden und die Zahl der einzuschließenden Patienten für ihr Projekt war somit umso größer. Bei Lena Kohlmeier musste der Studienstart ihres Projektes um einige Wochen verschoben werden. Sie befasst sich mit der Gesundheit deutscher Schulkinder und besucht dafür mit ihrem Team Zweitklässler*innen an ihren Schulen. Nach der Entwicklung von strengen Hygienekonzepten hat die Landesschulbehörde nun ihre Zustimmung für einen Start nach den Herbstferien gegeben. Aber auch bis dahin bleibt der Doktorandin viel zu tun.

Auch wenn die Auswirkungen auf unsere Projekte insgesamt sehr unterschiedlich sind, eines haben alle Kollegiaten und Kollegiatinnen in Zeiten von Corona gemeinsam: Der Mund-Nasen-Schutz ist ein täglicher Begleiter, ob im Meeting, auf dem Flur oder beim Patientenkontakt. Auch die KlinStrucMed begleitenden Seminare dürfen unter Einhaltung der Abstandsregelung und tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stattfinden.
Zum Abschluss ist zu sagen: Wir Kollegiaten und Kollegiatinnen sind sehr glücklich darüber, dass das KlinStrucMed-Programm bis jetzt größtenteils in gewohnter Form stattfinden kann und hoffen das Beste, dass dies auch so bleibt!

/hs lb lk

KlinStrucMed – Nachrichten

 

zur NachrichtenÜbersicht